Orchideen pflegen
Über einige Arten, die richtige Pflege und Tipps

Orchideen in der Ruhephase

Die Zeitspanne in voller Blütenpracht verlangt von einer Orchidee einen enormen Energieaufwand ab. Ohne erholsame Unterbrechung wäre eine derartige Kräfte zehrende Leistung nicht möglich. Damit die Gewächse nach der Blüte wieder frische Kräfte sammeln können, benötigen sie eine mehrere Wochen andauernde Frist zum Ausruhen. Die Notwendigkeit einer Ruhephase kündigt sich durch verwelkende und abfallende Blüten an. Gleichzeitig wird das Austreiben von neuen Knospen eingestellt. Wenn während der Ruhephase das eine oder andere Blatt gelb wird und die Blütenschäfte vertrocknen, stellt das keinen Grund zur Beunruhigung dar. Diese Veränderungen können ebenfalls im Verlauf der Ruhezeit auftreten.

Die richtige Pflege während der Ruhephase

Fordert eine Orchidee mit dem Nachlassen ihrer Blühfreude eine Auszeit ein, sollte sie ihr auch gewährt werden. In erster Linie bedeutet dies einen kühleren Standort. Die Idealtemperatur liegt dann je nach Orchideengattung um 5° bis zu 10° C niedriger als während der Wachstumsphase. Allgemein wird von einer Temperatur von 12-16 Grad und nachts noch etwas kühler ausgegangen. Gleichzeitig ist das Wässern zu reduzieren. Wird auf konventionelle Weise gegossen, sollten die Abstände länger werden. Das Gleiche gilt für das regelmäßige Eintauchen der Orchideenwurzeln in Wasser. Das Tageslicht kann in der Ruhephase etwas gedämpfter sein und das Düngen wird komplett überflüssig.

Das Ende der Ruhephase

Eine Orchidee bestimmt den Zeitpunkt selbst, an dem sie wieder austreiben möchte. Deshalb empfiehlt sich das regelmäßige Kontrollieren der Pflanzen während ihrer Auszeit. Der erste neue Trieb läutet das Ende der Ruhephase ein. Die Orchideen benötigen dann wieder mehr Wasser, einen helleren Stand und regelmäßige Düngergaben. Komplett vertrocknete Blütenschäfte können entfernt werden. Sollte es der Orchidee in ihrem Kulturgefäß zu eng geworden sein, besteht nun die beste Gelegenheit zum Umtopfen.